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Presserohstoff (kurz)
MEDIENTREFF vom Donnerstag, 25. August 2011, 10.30 Uhr, Zürich

Zweite Gross-Aktion für Petition «gegen die Sexualisierung der Volksschule»

Der Kultur-Kampf gegen die Politik der Erziehungsdirektoren-Konferenz wird heftiger. Das «Petitions-Komitee gegen die Sexualisierung der Volkschule» legt einen Gang zu.

Ende August werden die deftigsten Abbildungen aus den Aufklärungs-büchlein für Fünfjährige in einer Broschüre publiziert und mittels Massenzustellung in 112‘000 ausgewählte Haushalte verteilt. Von der erneuten Aktion in ländlichen Gegenden der Zentralschweizer Kantone erhoffen sich die Petitionäre erneut Zehntausende von Unterschriften.

Die im Juni 2011 von bürgerlichen Bundes-Parlamentariern gestartete «Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule» richtet sich an die Schweizerische Erziehungsdirektoren-Konferenz (EDK). Das Volks-begehren verlangt, dass die kantonalen Bildungs-Verantwortlichen wieder die volle Verantwortung für den Sexualkunde-Unterricht übernehmen und sie nicht irgend welchen externen Fachstellen über-lassen. Bereits praktizierte Sexual-Erziehung in der Unterstufe sowie deren geplante flächendeckende Einführung in der ganzen Schweiz sind gemäss den Petitionären tendenziös, politisch linkslastig und pädagogisch äusserst schädlich.

Mit einer Medien-Mitteilung reagierte die Schweizerische Erziehungs-direktoren-Konferenz bereits einen Tag vor (!) dem Start der Petition. Die EDK liess der Medien-Öffentlichkeit am 16. Juni 2011 mitteilen, dass die «Sexualkunde in der Regel gegen Ende der Primarzeit beginnt» und dass via «Lehrplan 21 keine Sexualerziehung im Kindergarten» geplant sei.

Doch der Versuch der EDK, die Gemüter besorgter Eltern zu besänftigen, schlug fehl. Nachdem der Sonntags-Blick über den forcierten Sex-Unterricht mittels einer «Sex-Box» in Basler Kindergärten berichtete hatte, gingen die Wellen hoch. Bildungs-Direktor Christoph Eymann, LDP, erhielt in Kürze Tausende von Schreiben besorgter Bürgerinnen und Bürger, die sich gegen die Sexualisierung ihrer Kinder aussprachen. Doch Eymann behauptete in der Sendung «7 vor 7» vom 24. Juni 2011 auf Tele Basel, dass es «im Kindergarten kein Fach gebe, welches Sexualkunde heisst».

Dass Eymann selber verantwortlich zeichnet für die Einführung der umstrittenen «Sex-Box Unterstufe» mit Büechli, Puppen und einem Puzzle, verschwieg er gegenüber den Medien. Auch bekannte sich Eymann nicht dazu, dass er den Basler Kindergärtner/-innen eine «Handreichung zur Sexual-Pädagogik» zukommen liess. Diese gibt vor, welche Lehrziele im Kindergarten zu erreichen sind.

Als skandalös gelten vielen Eltern einzelne Bilder aus einem Aufklärungs-Büchlein für Fünfjährige, das via «Sex-Box» ab Herbst 2011 in die Kindergärten und Schulzimmer der 1. Und 2. Klasse gelangt. Auch einzelne Lehrziele für die Vier- bis Fünfjährigen haben die Eltern auf die Barrikaden gebracht. So sollen die Knirpse bereits Kenntnisse haben über «… die Bedeutung der Begriffe Homosexualität, schwul, lesbisch, bisexuell und erkennen, wenn diese missbräuchlich und in sexuell diskriminierender Weise angewendet werden.» Für die Initianten der Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule wird hier einmal mehr der übermässige und linkslastige Einfluss der Homo-Lobby deutlich.

Widerstand
Widerstand gegen das Vorgehen der Bildungs-Verantwortlichen regt sich allmählich auch in anderen Kantonen. Neben Basel, wo sich ein Eltern-Komitee formiert hat, das bereit ist, Eymanns Politik falls nötig mit zivilem Ungehorsam zu bekämpfen, gab es Aktionen in den Kantonen Wallis und Luzern. Im Kanton Wallis hat Erziehungs-Direktor Claude Roch nach heftigen Protesten der IG Sorgfalt die wildesten Auswüchse des Sex-Unterrichtes begrenzt (Weltwoche Nr. 47/10). Und im Kanton Luzern hat die Junge SVP am 6. Juli 2011 ihre Petition «Kein Sexualunterricht für 4jährige» mit 6‘370 Unterschriften beim Regierungsrat eingereicht.

Es geht um den Schutz der Kinder
Die Opposition gegen die irregeleitete Sexualisierung der Volksschule hat auf nationaler und kantonaler Ebene erst gerade eingesetzt. Die diversen politischen und kirchlichen Komitees sind gemäss eigenen Aussagen nicht bereit, sich von den Bildungs-Verantwortlichen austricksen zu lassen. Vielmehr planen sie weitere öffentlichkeitswirksame Aktionen, um den Schutz der Kinder in Kindergarten und Schule wieder zu verbessern.


Petitionskomitee «gegen die Sexualisierung der Volksschule»

Zürich, 25. August 2011

Rückfragen:
Ulrich Schlüer, Nationalrat, 079 358 93 02
Daniel Regli, Familienlobby Schweiz, 078 656 85 53